Terrasse auf Rasen | verlegen | direkt | selber bauen

Terrassenplatten auf Rasen selber verlegen – Anleitung & hilfreiche Tipps

Terrasse auf Rasen

Im Sommer mit Familie und Freunden einen entspannten Abend zu verbringen, wird mit einer Terrasse im eigenen Garten zu einem noch schöneren Erlebnis. Neben Holz können Sie auch Naturstein als Untergrund verwenden – wie das funktioniert und welche Varianten möglich sind, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Vorteile von Naturstein
  2. Terrassenplatten auf Rasen verlegen
  3. Terrasse ohne Grasfugen auf Rasen verlegen
  4. Terrasse mit Grasfugen auf Rasen verlegen
  5. Terrassenplatten aus Naturstein von TRACO-Manufactur

Vorteile von Naturstein-Terrassenplatten

Terrassenplatten aus Naturstein bergen eine Reihe von Vorteilen gegenüber anderen Materialien wie Holz oder Keramik. Travertin, Dolomit, Sandstein & Co. überzeugen besonders durch die folgenden Eigenschaften:

  • Zeitlosigkeit: Naturstein ist ein Rohstoff, der keinerlei Modetrends unterworfen ist. Entscheiden Sie sich heute dafür, eine Terrasse mit Naturstein auszulegen, werden Sie auch noch in Jahren und Jahrzehnten vom unvergänglichen Design profitieren können.
  • Einzigartigkeit: Jeder Naturstein unterscheidet sich vom nächsten, da das Material ausschließlich aus bestehenden Vorkommen gewonnen und nicht nachgebildet werden kann. Dadurch können Sie sicher sein, dass Ihre Terrasse einmalig ist.
  • Farbvielfalt: Natursteine sind enorm mannigfaltig und können in unzähligen Farbnuancen erworben werden. Je nach Art des Natursteins kommen verschiedene Farbtöne in Frage, die Sie wiederum passend zum Stil Ihres Gartens und Ihrer Terrasse auswählen können.
  • Langlebigkeit: Naturstein ist mit der richtigen Pflege sehr robust und langlebig. Darüber hinaus gestaltet sich die Pflege des Materials äußerst einfach.
  • Nachhaltigkeit: Kein anderes Material wird so umweltschonend gewonnen und verarbeitet wie Naturstein. Für die Verarbeitung verwenden wir keine Chemie, sondern lediglich Wasser welches immer wieder gefiltert, aufbereitet und somit wiederverwendet wird.
Vorteile von Naturstein

Vorteile von Naturstein

Terrassenplatten auf Rasen verlegen – Schritt-für-Schritt-Anleitung

Terrassen auf Rasen sind voll im Trend – wenn auch Sie Ihre Terrasse direkt auf Rasen anlegen möchten, müssen Sie im Vorfeld entscheiden, ob die Natursteinplatten mit oder ohne Zwischenräume verlegt werden sollen. Je nachdem, welche Variante Sie wählen, müssen Sie verschiedene Dinge beachten. Im Folgenden zeigen wir Ihnen unterschiedliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen auf.

Wichtig! Terrassenplatten direkt auf Gras zu verlegen lohnt sich nur dann, wenn das Material leicht genug ist. Ansonsten sacken sie durch ihr Gewicht und verschiedene Witterungsbedingungen langsam nach unten und müssen neu ausgerichtet werden. Lassen Sie sich deshalb im Vorfeld von uns beraten, ob sich ein solches Verfahren lohnt oder ob Sie auf andere Verlegemöglichkeiten ausweichen sollten.

Terrasse ohne Grasfugen auf Rasen verlegen

Wenn Sie eine Terrasse ohne Grasfugen auf Rasen verlegen möchten, sollten Sie bei dieser Methode einige Faktoren berücksichtigen.

  • Rasen ist uneben. Das führt dazu, dass auch die angelegte Terrasse unter Umständen nicht zu einhundert Prozent plan ist. Um dies zu gewährleisten, muss der Grund, auf dem die Terrassenplatten verlegt werden sollen, vorbereitet werden.
  • Wasser muss ablaufen können. Nicht nur auf der Terrasse selbst ist dies von besonderer Wichtigkeit, auch unterhalb der Platten darf sich Wasser nicht stauen. Deshalb muss auch hier ein Gefälle eingerechnet werden.

Mit der richtigen Vorgehensweise können diese Hindernisse aber leicht umgangen werden. Im Folgenden erläutern wir Ihnen mittels Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Sie Ihre Terrasse auf Rasen realisieren können.

1. Vorarbeiten

Stecken Sie den Bereich ab, den Sie mit Terrassenplatten verlegen möchten und überprüfen Sie, ob ein Gefälle von mindestens 2 Prozent besteht. Nur so kann gewährleistet werden, dass Regenwasser ablaufen kann und Ihre Terrasse lange in ihrer Form bestehen bleibt.

Tipp: Damit Ihre Natursteinplatten am Ende in die von Ihnen vorgesehene Fläche passen, sollten Sie im Vorfeld einen Verlegeplan erstellen. So können Sie sicher gehen, dass Sie einzelne Terrassenplatten nicht nachträglich zuschneiden müssen.

2. Graben ausheben

Heben Sie sorgfältig einen etwa 20 Zentimeter tiefen Graben Erde um die Fläche aus, die später Ihre Terrasse darstellen soll. Den ausgehobenen Graben und die innerhalb befindliche Rasenfläche legen Sie in einem weiteren Schritt mit Wurzelvlies aus, um zu vermeiden, dass erneut Gras unter den Terrassenplatten wächst. Dadurch wird verhindert, dass die angelegte Fläche nachträglich uneben wird.

Graben ausheben

Heben Sie mit einem Spaten oder einer Schaufel einen Graben aus.

3. Mauer befestigen

Ist der Graben vorbereitet, errichten Sie in einem nächsten Schritt die Basis für die Begrenzungssteine. Spannen Sie dazu eine Schnur auf die Höhe, die Ihre Terrasse am Ende besitzen soll. Achten Sie dabei auf die Höhe des Rasens und dass Sie ein Gefälle von 2 Prozent einrechnen. Das bedeutet, dass auf einen Meter ein Höhenunterschied von 2 Zentimetern entsteht. Verteilen Sie im Anschluss Trockenbeton in etwas dickerer Konsistenz, damit dieser sich nicht zu beiden Seiten ausbreitet. Der Betonstreifen sollte etwa 5 Zentimeter breit sein. Setzen Sie darauf die Randsteine Ihrer Terrasse und nutzen Sie die Schnur, um sie gerade auszurichten. Die Verwendung einer Wasserwaage hilft für eine genauere Positionierung zusätzlich, ebenso ein Gummihammer. Links und rechts der Randsteine füllen Sie anschließend Beton auf, um sie zu stützen. Diese Stützwände sollten in etwa ein Drittel der Höhe der Steine einnehmen. Lassen Sie den Beton anschließend aushärten.

4. Boden vorbereiten

Sitzen die Randsteine an Ort und Stelle, wird der umfriedete Bereich mit etwa 10 Zentimetern Schotter und 5 Zentimetern Splitt aufgefüllt. Beide Schichten sollten separat verdichtet werden, um ein nachträgliches Absacken der Terrassenplatten zu vermeiden. Idealerweise nutzen Sie hierfür eine Rüttelplatte. Füllen Sie solange auf, bis Sie die benötigte Höhe erreicht haben. Um den Splitt wirklich gerade ausrichten zu können, sollten Sie Metallrohre auslegen, den Splitt dazwischen füllen und ihn mit einer Richtlatte mithilfe von sägeartigen Bewegungen ebnen. Im Anschluss nehmen Sie die Rohre heraus, füllen die Vertiefungen mit Splitt und ebnen auch diese Bereiche. Der Splitt darf nun nicht mehr betreten werden.

Boden vorbereiten

Nutzen Sie Metallrohre, um den Splitt gleichmäßig auftragen zu können.

5. Platten auslegen

Ist die Begrenzung Ihrer Terrasse befestigt und der Boden vorbereitet, können Sie sich schließlich an die Verlegung der Platten machen. Achten Sie darauf, Ihren Verlegeplan einzuhalten, um die Platten passend in der vorgegebenen Fläche platzieren zu können. Nutzen Sie zusätzlich ein Fugenkreuz, um noch genauer zu arbeiten und beispielsweise beim Römischen Verband die richtige Anordnung einzuhalten. Die zuvor errichtete Mauer dient dazu, die Platten in der von Ihnen festgelegten Position zu halten. Am besten beginnen Sie an der langen Außenkante Ihrer Terrasse, um nicht auf den Splitt treten zu müssen. Die bereits verlegten Platten können Sie hingegen betreten.

Wichtig! Sollten Sie Terrassenplatten trotz aller Vorkehrungen mit einem Winkelschleifer zuschneiden müssen, tragen Sie in jedem Fall eine Schutzbrille!

Platten auslegen

Verlegen Sie die Platten nach Ihrem Verlegeplan.

6. Platten verfugen

Sind alle Platten an Ort und Stelle verlegt, entfernen Sie, falls nötig, die Fugenkreuze und klopfen Sie sie mithilfe eines Verlegehammers in das Verlegebett. Anschließend wird Sand in die Fugen gestreut und in diagonalen Bewegungen hineingekehrt. Achten Sie darauf, dass der Fugensand nicht zu feinkörnig ausfällt, da er ansonsten in den Splitt einsickert. Der Stein wird nachträglich etwas einsinken. Überprüfen Sie deshalb nach einigen Tagen die Fugen und füllen Sie gegebenenfalls Sand nach.

Terrassenplatten ohne Grasfugen verlegen

Ablauf der Verlegung von Terrassenplatten auf Rasen ohne Grasfugen

Terrasse mit Grasfugen auf Rasen verlegen

Terrassen mit Grasfugen sind immer stärker im Trend. Sie vermitteln Natürlichkeit und fügen sich leicht in Ihre Gestaltung ein. Entscheiden Sie sich für eine solche Terrasse aus Naturstein, machen Sie von unterschiedlichen Vorteilen Gebrauch:

  • Der Arbeitsaufwand hält sich in Grenzen. Terrassenplatten direkt auf Rasen zu verlegen, zählt zu einer der simpleren Verlegemethoden und kann somit in kürzerer Zeit und weniger Aufwand realisiert werden.
  • Die finanziellen Aufwendungen bleiben überschaubar. Abgesehen vom Naturstein selbst müssen Sie als Baumaterialien nur zusätzlich Kies oder Sand besorgen. Die benötigten Arbeitsmittel beschränken sich auf einen Spaten oder eine Schaufel, einen Gummihammer und gegebenenfalls eine Wasserwaage.

 1. Vorarbeiten

Legen Sie die Natursteinplatten so auf dem Rasen auf, wie sie schlussendlich platziert sein sollen. Achten Sie je nach Verlegemuster darauf, dass die Platten gleichmäßig und gerade ausgelegt werden. Sie können dazu eine Holzlatte oder ein ähnlich geformtes Material zwischen 2 Platten legen und zusätzlich mit einer Wasserwaage überprüfen, ob die Abstände exakt sind. Wenn Sie zusätzlich einen Weg zur Terrasse anbringen möchten, sollten Sie außerdem auf ein geeignetes Schrittmaß achten. Ein Schritt eines durchschnittlichen, erwachsenen Menschen ist in etwa 63 Zentimeter lang.

Wichtig! Wenn Sie Ihre Terrasse planen, sollten Sie auch hier stets darauf achten, dass sie ein Gefälle von 2 Prozent aufweist. Nur so kann gewährleistet werden, dass Regenwasser abläuft und die Terrasse nicht unterspült wird.

Fläche abstecken

Stecken Sie die zu bearbeitende Stelle mit Holzpflöcken und Bindfaden ab.

2. Grundlage schaffen

Liegen alle Platten in der richtigen Position, stechen Sie mit einem Spaten, einer Schaufel oder ähnlichem Arbeitsgerät die Ränder in den Rasen. Im Anschluss nehmen Sie die Platten von ihrer Position und heben einen etwa 5 Zentimeter tiefen Graben für jede Platte aus.

3. Boden bearbeiten

Die nun sichtbar gewordene Erde verdichten Sie im Anschluss. Dazu können Sie beispielsweise einen Handstampfer oder eine Rüttelplatte verwenden. Nachfolgend füllen Sie die Fläche mit Sand oder Kies auf und drücken auch diesen fest, damit die Terrassenplatten nicht nachträglich absinken. Wiederholen Sie diesen Vorgang, bis die gewünschte Höhe erreicht ist. Um zu verhindern, dass erneut Gras unterhalb des Materials wächst, können Sie zusätzlich ein Wurzelvlies auslegen. Dieses sorgt ebenso dafür, dass Wasser besser abläuft und Insekten sich seltener ansiedeln.

4. Platten befestigen

Ist die Grundlage geschaffen und befestigt, können Sie Ihre Terrassenplatten wieder an Ort und Stelle legen. Überprüfen Sie noch einmal, ob diese ebenerdig liegen. Ist dies nicht der Fall, helfen Sie mit ein wenig zusätzlichem Kies oder Sand nach. Erst dann klopfen Sie die Platten mit einem weißen Gummihammer (um Verfärbungen des Materials zu vermeiden) fest. Achten Sie darauf, dass die Terrassenplatten weit genug im Boden versinken und nicht herausragen, um etwaiges Stolpern zu vermeiden.

Platten befestigen

Überprüfen Sie die Position Ihrer Terrassenplatten mit einer Wasserwaage.

5. Rasen säen

Damit die Übergänge zwischen Terrassenplatten und Rasen möglichst natürlich wirken, sollten Sie an den Rändern Erde auffüllen und Rasensamen ausstreuen. Damit vermeiden Sie unschöne braune Stellen und garantieren, dass gleichmäßige Grasfugen entstehen.

Terrassenplatten mit Grasfugen verlegen

Ablauf der Verlegung von Terrassenplatten auf Rasen mit Grasfugen

Terrassenplatten aus Naturstein von TRACO-Manufactur

Beide Verlegevarianten besitzen ihre ganz eigenen Vorteile. Eine Natursteinterrasse mit Grasfugen wirkt natürlicher und ist einfacher und günstiger zu realisieren. Sie ist ebenerdig angelegt, sodass sie sich ganz von alleine in Ihr Gartenbild einfügt. Eine Natursteinterrasse ohne Grasfugen hingegen ist robust und langlebig und kann als stilvoller Kontrast zum Grün Ihres Gartens eingesetzt werden.

Egal, für welche Variante Sie sich entscheiden – Terrassenplatten aus Naturstein eignen sich hervorragend, um aus Ihrem Garten einen echten Blickfang werden zu lassen. Neben der Pflegeleichtigkeit der Steine profitieren Sie ebenso von der Langlebigkeit und Robustheit des Materials. Wählen Sie bei uns aus 13 verschiedenen Natursteinen und setzen Sie Ihre Vorstellung in die Realität um – egal, ob naturbelassener oder rustikaler Look.

Wenn auch Sie Ihre Terrasse mit Naturstein verschönern möchten, können wir von der TRACO-Manufactur Ihnen ein passendes Angebot unterbreiten. In unseren 12 Steinbrüchen in ganz Deutschland bauen wir Sandstein, Travertin und Dolomit in unterschiedlichsten Farbnuancen ab und können Ihnen somit ein ganz individuelles Design versprechen. Wir garantieren Ihnen schnelle Lieferzeiten und eine individuelle Beratung.

Werfen Sie einen Blick in unsere Produktkataloge und verschaffen Sie sich einen ersten Überblick über unser Angebot. Sollten Sie weitere Fragen haben, erreichen Sie uns entweder jederzeit über unser Anfrageformular oder telefonisch während unserer Geschäftszeiten unter 03603 852 140. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

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