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Travertin-Naturstein direkt vom Hersteller kaufen – Wissenswertes & Preise 2017

Travertin ist ein Naturstein. Es gibt weltweit Vorkommen dieses offenporigen Gesteins. In Deutschland gibt es mehrere Abbaustätten, unter anderem am Stammsitz der TRACO Deutsche Travertin Werke in Bad Langensalza. Als Baustoff ist das Sedimentgestein schon lange ein „Klassiker“. Die Säulen des Petersplatzes in Rom oder die Sacré-Cœur de Montmartre in Paris sind Zeugnis der historischen Anwendung. Auch in der heutigen Zeit werden Bauvorhaben mit dem natürlichen Produkt realisiert. So sind Teile des Bundesarbeitsgerichts in der thüringischen Landeshaupt Erfurt oder der Vodafone Campus in Düsseldorf aus Travertin.

Travertin kaufen: Preise

Hochwertige Travertin-Erzeugnisse erhalten Sie zum günstigen Preis bei der TRACO-Manufactur. Binnen einer bis zwei Wochen nach Auftragsbestätigung können wir Ihnen die bestellte Ware liefern. Liegt die Ware nicht auf Lager, können sich die Lieferzeiten entsprechend verzögern. Für maßangefertigte Produkte aus unserem Haus gibt es keine Pauschalpreise. Hier erfüllen wir individuelle Kundenwünsche, die wir zu günstigen Konditionen möglich machen. In unserem Angebotskatalog gibt es auch Standartprodukte.

Mauersteine aus Travertin – ab 79€/qm

Pflastersteine aus Travertin – ab 59€/qm

Polygonalplatten aus Travertin – ab 49€/qm

Die Steine können Sie sich entweder von uns liefern lassen oder selbst abholen. Selbstabholer sollten darauf achten, dass die Ladung mit Spanngurten gut gesichert wird. Außerdem sollten Sie die zugelassene Last für Auto und Anhänger bedenken. Wünschen Sie, dass wir die Lieferung für Sie verpacken, übernehmen wir das gerne für Sie. Pro Verpackungseinheit berechnen wir 14,95€ zuzüglich Mehrwertsteuer.

Soll die Ware durch uns geliefert werden, besprechen wir vorab die örtlichen Gegebenheiten bei Ihnen. Idealerweise werden die Steine mit einem Stapler entladen. Dafür braucht es ausreichend Platz. Beim Rangieren und Ausladen kann auch der Straßenverkehr beeinträchtigt werden. Trifft man die entsprechenden Vorkehrungen, läuft die Lieferung schnell und reibungslos ab. Dafür ist es gerade bei größeren Lieferungen wichtig, ob die Straßen bei Ihnen vor Ort bis zu 48 Tonnen tragen. Am Liefertag sollte die abgenommene Ware geprüft und entgegengenommen werden.

Ihre Lieferung können Sie per Überweisung, bar oder mit Kreditkarte bezahlen. Den Preis begleichen Sie bitte bei Abholung oder vor Anlieferung.

So entsteht Travertin

Der Name Travertin hat seinen etymologischen Ursprung im lateinischen „lapis Tiburtinus“ (Stein von Tibur). Bezeichnet wurde das Gestein nach der Typlokalität. Damit wird in der Geologie und Mineralogie der Ort (Lokalität) gemeint, „von dem ein Gestein oder Mineral für dessen erstmalige wissenschaftliche Beschreibung stammt.“ Genau dies geschah nahe Tivoli, das östlich von Rom liegt.

Travertin wird in geologischer Hinsicht unter die Sedimentgesteine gruppiert. Das Gestein entstand und entsteht noch immer an heißen und kalkreichen Süßwasser-Quellen. Damit unterscheidet es sich von anderen Kalksteinen wie Muschelkalk und Jurakalkstein, die in Randmeeren aus Salzwasser entstanden. Für Geologen gilt Travertin als junges Gestein. Bekannte Vorkommen sind selten älter als zwei Millionen Jahre. Zum Vergleich: Muschelkalk entstand vor rund 240 Millionen Jahren.

Der „Stein von Tibur“ entsteht durch biologische und chemische Prozesse. Das Gestein selbst besteht fast gänzlich aus Kalziumcarbonat, was sich an kaltem Quellwasser mit niedrigen pH-Wert besonders gut anreichert. Der pH-Wert ist ein Maß, das die Stärke der sauren beziehungsweisen basischen Wirkung einer wässrigen Lösung angibt. Tritt das Quellwasser dann aus, steigt auch dessen Temperatur. So verliert das Wasser Kalziumcarbonat und der Stoff fällt aus. Es entsteht Travertin. Das Gestein hat meist eine gelbe, beige bis braune, weiße oder graue Färbung. Charakteristisch sind die länglichen Poren, die sich durch das Sediment ziehen. Die stammen von Unterwasserpflanzen, Cyanobakterien, Moose und Algen, die bei der Entstehung in der Lösung waren. Die eingeschlossenen Teilchen werden mit der Zeit zersetzt und hinterlassen Hohlräume beziehungsweise Poren.

So wird der Naturstein Travertin gewonnen und verarbeitet

TRACO baut in zwölf Steinbrüche in ganz Deutschland Gesteine ab. Bedeutende Vorkommen liegen im Thüringer Unstruttal bei Bad Langensalza, dem Stammsitz unseres Unternehmens. Aber auch im Steinbruch in Weimar-Ehringsdorf wird das Weichgestein abgebaut. Die Lagerstätte ist weltbekannt geworden durch vorgeschichtliche Funde.

Der Travertin in den Steinbrüchen mittels schwerem Gerät aus der Gesteinsformation geschnitten oder mit speziellen Keilen herausgebrochen. Dabei entstehen tonnenschwere Quader, die zur Weiterverarbeitung in das TRACO-Werk nach Bad Langensalza transportiert werden. Hier erfüllen wir dann die Wünsche unseren Kunden und bearbeiten den Stein so, wie sie ihn haben möchten.

Travertin lässt viele Verwendungsmöglichkeiten zu. So verleiht es als Boden- und Wandfliese ein modernes und zugleich natürliches Flair. In Bad und Küche werden Einrichtungsgegenstände wie Tische, Wannen, Duschtassen, Waschbecken und Arbeitsplatten aus dem Naturprodukt hergestellt. Zudem sind seine ästhetischen und funktionellen Stärken ideal für Treppen und Stufen. Der Stein hat von Natur aus eine hohe Wärmespeicherkraft. Diesen Vorzug schätzen Kunden beim Kaminbau und bei Bodenbelägen. Wird hier eine Fußbodenheizung eingebaut, speichern die Bodenfliesen die ausgestrahlte Wärme. Das spart Energie!

Auch im Außenbereich liegt man mit Travertin im Trend und kann mit ihm viele Projekte realisieren. Seine Natürlichkeit fügt sich harmonisch in jede Umgebung ein. Blockstufen für Außentreppen lassen sich schnell und einfach verlegen. Einfassungen umschließen Beete auf eine anschauliche und zugleich natürliche Weise. Die physikalischen Eigenschaften bringen Vorteile im Hinblick auf ökologische, wirtschaftliche und energetische Aspekte beim Fassadenbau. Aber auch für Zierelemente wie Brunnen, Pflanzgefäßen, Zäune, Säulen, Blend- und Schichtbossen oder als Findling wird Travertin genutzt. Seit tausenden Jahren hat er sich auch als Pflasterstein und als Mauerwerk bewährt. Wer einen Pool sein Eigen nennt, kann die komplette Umrandung aus dem Naturprodukt bauen.

Zugeschnitten und feinverarbeitet wird der Travertin mit einer Säge, deren Zähne aus Diamant bestehen. Die Musterung des Gesteins entsteht übrigens schon im Steinbruch. Werden die Blöcke „im Lager“ herausgeschnitten, erhält die Oberfläche ein gestreifte Textur. Schneidet man „gegen das Lager“, also quer zur Gesteinsschichtung, entsteht dort eine Wolkung.

Travertin Delphi Beschaffenheiten

Travertin Troja Beschaffenheiten

Travertin Troja hell Beschaffenheiten

So werden Oberflächen des Natursteins gepflegt

Die Oberfläche des Gesteins kann geschliffen, geschliffen und gespachtelt, gekordelt (edelgrip) oder scharriert. Damit erhält der Travertin neben der Textur auch eine Oberflächenstruktur. Außerdem kann eine Struktur rutschhemmend wirken. Die Oberfläche selbst kann mit entsprechenden Pflegemaßnahmen vor Schmutz und schädlichen Umwelteinflüssen geschützt werden. Die Pflege selbst ist wie bei allen Natursteinen relativ einfach. Allerdings kann sich in den Poren des Gesteins Schmutz ansammeln. Dagegen hilft, den Travertin zu tektieren. Dabei werden die „Löcher“ aufgefüllt und der Stein geschliffen. Im Ergebnis hat man leicht zu pflegende und optisch reine Oberfläche. Im Außenbereich die Oberfläche bitte nicht tektieren!

Travertin ist wie auch Muschelkalk empfindlich gegen Säure. Der Stein würde matt und erhielte unansehnliche Rückstände, reinigt man ihn mit einem sauren Mittel. Wird ein stark alkalisches Reinigungsmittel verwendet (pH-Wert über 12), werden polierte Oberflächen aus Travertin ebenso matt.

Für die Unterhaltspflege gibt es spezielle Reinigungsmittel, die sie bei der Traco-Manufactur kaufen können. Sie verhindern, dass die Oberfläche nachdunkelt. Wer keine Schlieren haben möchte, kann bei Kalksteinbelägen auf sogenannten Ultranetzer zurückgreifen. Mit einem Diamantpad können polierte oder geschliffene Oberflächen auf Hochglanz gebracht werden. Haben die Steine eine raue beziehungsweise strukturierte Oberfläche, können Seifenreiniger oder Pflegeprodukte mit wasserlöslichen Polymeren eingesetzt werden. Imprägnierungen helfen zwar Schmutz abzuweisen, können aber den Stein unerwünscht verfärben.

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