Gartenweg anlegen | pflastern | günstig | Kies | ohne Randsteine | Naturstein

Gartenweg günstig anlegen & pflastern (mit & ohne Randsteine, auf Kies & Co.)

Gartenweg anlegen & gestalten

Gartenwege aus Naturstein wirken besonders natürlich und edel und können auf unterschiedlichste Art und Weise realisiert werden. Egal, ob gerader Weg von Ihrer Terrasse zur Rasenfläche, gewundener Pfad zwischen Bäumen hindurch oder einen Hang hinunter und mit Treppenstufen versehen – die Möglichkeiten sind vielseitig und können ganz individuell von Ihnen realisiert werden. Im Folgenden zeigen wir Ihnen verschiedene Vorgehensweisen auf, wie Sie auch Ihren Garten mit einem stilvollen Gartenweg verschönern können.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Vorteile von Gartenwegen aus Naturstein
  2. Gartenweg aus Natursteinplatten anlegen
  3. Gartenweg pflastern
  4. Gartenweg mit & ohne Randsteine
  5. Natursteine für Gartenwege von TRACO-Manufactur

Vorteile von Gartenwegen aus Naturstein

Naturstein ist ein vielseitig einsetzbares Material, das durch eine Reihe von Vorteilen besticht. Der Rohstoff überzeugt besonders durch die folgenden Eigenschaften:

  • Zeitlosigkeit: Naturstein ist ein Material, das keinen Modetrends unterworfen ist. Errichten Sie heute einen Gartenweg aus Travertin, Sandstein oder Dolomit, können Sie auch noch in vielen Jahren von seinem eleganten Aussehen zehren.
  • Einzigartigkeit: Jeder Naturstein ist ein Unikat, denn das Rohmaterial kann ausschließlich aus seinem natürlichen Vorkommen gewonnen und nicht künstlich hergestellt werden. Sie können sich also sicher sein, dass Ihr Gartenweg so nicht noch ein weiteres Mal existiert und machen aus Ihrem Zuhause etwas ganz Besonderes.
  • Farbvielfalt: Aus der Einzigartigkeit des Natursteins ergibt sich eine hohe Farbvielfalt. Unsere Natursteine können Sie in verschiedensten Nuancen erwerben. Je nach Art des Steins wirken diese unterschiedlich und können ganz nach Ihrem Geschmack eingesetzt werden.
  • Langlebigkeit: Im Gegensatz zu anderen Materialien wie Holz, Beton oder Styropor ist Naturstein äußert langlebig, wird er entsprechend gepflegt und gereinigt.
  • Nachhaltigkeit: Kein anderes Material wird so umweltschonend gewonnen und verarbeitet wie Naturstein. Für die Verarbeitung verwenden wir keine Chemie, sondern lediglich Wasser welches immer wieder gefiltert, aufbereitet und somit wiederverwendet wird. Wir verarbeiten unsere Natursteine bis zum Schluss und haben einerlei Abfall.
Vorteile von Naturstein

Vorteile von Naturstein

Gartenweg aus Natursteinplatten anlegen

Die einfachste Variante, einen Gartenweg zu verlegen, besteht darin, einzelne Natursteinplatten in den Rasen einzulassen. Dazu benötigen Sie:

  • Natursteinplatten
  • Holzpflöcke
  • Schotter
  • Sand oder Splitt
  • gegebenenfalls Beton
  • Wurzelvlies
  • Stampfer oder Rüttelplatte
  • Gummihammer
  • Schaufel oder Spaten
  • Schnur
  • Wasserwaage

1. Verlauf festlegen & abstecken

Je nachdem, wie Ihr Garten sich gestaltet, muss Ihr Gartenweg an dessen Aufbau angepasst werden. Für einen geschwungenen Weg legen Sie die Natursteinplatten in regelmäßigen Abständen auf den Rasen. Beachten Sie dabei das Schrittmaß – im Durchschnitt ist ein einzelner Schritt eines erwachsenen Menschen etwa 63 Zentimeter lang. Um einen ideal ausgemessenen Gartenweg zu erhalten, sollten Sie dieses Schrittmaß berücksichtigen.

Bei einem geraden Gartenweg stecken Sie die Strecke zunächst mit Holzpflöcken ab und spannen eine Schnur zwischen ihnen. Dadurch können Sie die einzelnen Natursteinplatten an einer Linie ausrichten. Legen Sie die Platten im Anschluss an ihre betreffende Stelle. Auch hier sollten Sie das Schrittmaß beachten.

In einem weiteren Schritt stechen Sie mit einem Spaten oder einer Schaufel die Umrisse der einzelnen Natursteinplatten ab.

2. Gehweg ausheben

Nehmen Sie die Natursteinplatten von ihren Positionen und verstauen Sie sie für später. Anschließend heben Sie mindestens 5 Zentimeter Erde aus den markierten Bereichen heraus – je nachdem, welche Dicke Ihre Natursteinplatten besitzen.

Gehweg ausheben

Heben Sie die Stellen aus, an denen später Natursteinplatten verlegt werden sollen.

3. Unterbau errichten

Die nun sichtbare Erde verdichten Sie mit einem Handstampfer oder einer Rüttelplatte – je nachdem, wie groß sich Ihre Natursteinplatten gestalten. Anschließend füllen Sie die Fläche mit Kies oder Sand auf und verdichten auch diese. Damit verhindern Sie, dass die Gartenplatten nachträglich einsinken. Zudem sollten Sie ein Wurzelvlies auslegen, welches dafür sorgt, dass nicht erneut Gras unterhalb der Platten wächst, Insekten abgehalten werden und Wasser besser abläuft. Für ein angenehmes Gehgefühl sollten die Platten ebenerdig liegen, damit ein Stolpern möglichst vermieden wird. Sollte die Höhe nicht stimmen, können Sie noch einmal Kies oder Sand auffüllen und verdichten, bis Sie mit Ihrem Ergebnis zufrieden sind.

4. Platten verlegen

In einem letzten Schritt legen Sie die Natursteinplatten wieder an ihren angedachten Platz und klopfen Sie sie mit einem Gummihammer fest. Dieser sollte von weißer Farbe sein, damit keine Verfärbungen am Material auftreten.

5. Rasen säen

Um einen möglichst harmonischen und natürlichen Übergang zwischen Natursteinplatten und Garten herzustellen, sollten Sie an den Kanten der Platten Rasensamen säen. Damit vermeiden Sie, dass Überreste von Sand oder Kies sichtbar bleiben. Nach einigen Wochen sollten frische Grashalme sprießen.

Rasen säen

Für einen weichen Übergang sollten Sie neue Rasensamen säen.

Gartenweg pflastern

Wenn Sie Ihren Gartenweg stattdessen pflastern möchten, gestaltet sich der Vorgang ein wenig anders, ist aber gleichsam einfach. Sie benötigen:

  • Pflastersteine
  • Holzpflöcke
  • Schotter
  • Sand oder Splitt
  • Quarzsand
  • gegebenenfalls Beton
  • Wurzelvlies
  • Stampfer oder Rüttelplatte
  • Gummihammer
  • Schaufel oder Spaten
  • Schnur
  • Wasserwaage

Wichtig! Beachten Sie beim Pflastern Ihres Gartenwegs unbedingt ein Gefälle von 2 Prozent. Nur so können Sie gewährleisten, dass Wasser, welches unterhalb der Pflastersteine entlangfließt und zwischen ihnen versickert, auch abläuft.

1. Verlauf festlegen & abstecken

Wie auch beim Verlegen einzelner Natursteinplatten stecken Sie in einem ersten Schritt mithilfe von Holzpflöcken den Bereich ab, der später Ihren Gartenweg darstellen soll. Auch hier verbinden Sie die Pflöcke mit Schnur.

Tipp: Bevor Sie Naturstein beschaffen, sollten Sie genau kalkulieren, wie viel Material Sie benötigen. Insbesondere bei kurvigen Gartenwegen ist dies von Vorteil, um eine zu große oder kleine Menge zu vermeiden.

Verlauf festlegen

Je komplizierter das Verlegemuster, umso hilfreicher sind Verlegeplan und Schablone.

2. Gehweg ausheben

Anschließend heben Sie die Fläche, die Sie später pflastern möchten, etwa 30 Zentimeter tief aus. Beachten Sie dabei, dass das Gefälle beibehalten wird. Um zu verhindern, dass Gras unterhalb der Pflastersteine wächst und als zusätzliche Unterstützung beim Wasserablauf dient, können Sie auch hier über die gesamte Fläche ein Wurzelvlies auslegen.

3. Unterbau errichten

In einem weiteren Schritt füllen Sie eine etwa 20 Zentimeter hohe Schicht Schotter in den ausgehobenen Graben und verdichten diese mit einem Flächenrüttler. Darauf geben Sie eine etwa 5 Zentimeter hohe Schicht Sand. Auch diese wird mit dem Flächenrüttler verdichtet. Ebenso gut wie Sand eignet sich Splitt oder ein Sand-Splitt-Gemisch. Lassen Sie für eine gleichmäßige Verteilung des Materials Metallrohre oder -schienen in den Sand oder Splitt ein und ziehen Sie es mit einer Richtlatte aus Holz oder Aluminium gerade. Anschließend entfernen Sie das Metall, füllen die Lücken auf und ziehen das Material noch einmal glatt. Bedenken Sie hierbei, dass das Pflaster am Ende noch einmal mit einer Rüttelplatte festgedrückt wird und somit einsinkt. Dementsprechend hoch sollte das Schotter-Sand-Bett sein.

Unterbau errichten

Nehmen Sie eine Holzlatte zur gleichmäßigen Verteilung des Splittbetts zu Hilfe.

4. Pflaster verlegen

Ist der Unterbau realisiert, können Sie nun das Pflaster verlegen. Achten Sie dabei darauf, nicht mehr auf die präparierte Fläche zu treten. Je nach Verlegemuster müssen die Steine unterschiedlich angeordnet werden. In vielen Fällen hilft es deshalb, im Vorfeld einen Verlegeplan auszuarbeiten, um das gewünschte Aussehen zu erreichen. Da Pflastersteine aus Naturstein unterschiedliche Steingrößen besitzen, ist es vonnöten, die Fugen breiter zu lassen. Damit erhalten Sie am Ende ein einheitliches Bild. Die Pflastersteine klopfen Sie mit einem Gummihammer fest. Überprüfen Sie in regelmäßigen Abständen mittels aufgespannter Schnur und Wasserwaage, ob Sie die zuvor ausgerechnete Höhe einhalten. Auch hier ist es wichtig, das Gefälle beizubehalten. Auf Wunsch erhalten Sie natürlich auch ein einheitliches Maß der Pflastersteine.

Tipp: Wenn Ihr Weg kurvig verläuft, beginnen Sie das Verlegen der einzelnen Pflastersteine am Innenradius. Von dort aus arbeiten Sie sich strahlenförmig vor.

5. Fugen auffüllen

Sind alle Pflastersteine an ihrem Platz, füllen Sie die Fugen mit Sand auf. Am besten eignet sich hierfür Quarzsand. Dieser wird auf die Fläche des Gehwegs gestreut und diagonal mit einem Besen in die Fugen eingearbeitet. Übriggebliebenes Material kann abgekehrt und wiederverwendet werden. Alternativ können Sie auch einen Epoxidharzsand verwenden.

Fugen auffüllen

Kehren Sie den Fugensand sorgfältig in die Zwischenräume.

Gartenweg mit & ohne Randsteine

Je nachdem, welche Variante Sie bevorzugen oder besser in Ihr Gartenkonzept passt, können Sie Ihrem Gartenweg zusätzlich Randsteine verleihen. Sowohl für Natursteinplatten als auch Pflaster gehen Sie dabei nach dem gleichen Prinzip vor: Nachdem Sie den Graben ausgehoben haben, füllen Sie die Randbereiche mit Beton auf. Dort hinein setzen Sie einen sogenannte Rasenbord – ähnlich wie beim Gehweg der Bordstein. Der Beton sollte dabei etwa ein Drittel des Rasenbords einfassen. Ist der Beton getrocknet, können Sie damit fortfahren, Schotter- und Sandschicht einzufüllen und zu verdichten und Natursteinplatten oder Pflastersteine auszurichten.

Randsteine setzen

Die Randsteine sollten zu einem Drittel im Betonbett platziert werden.

Natursteine für Gartenwege von TRACO-Manufactur

Gartenwege aus Naturstein lassen sich mit wenig Aufwand selbst verlegen. Wenn auch Sie selbst tätig werden möchten, sollten die zuvor beschriebenen Anleitungen die richtigen für Sie sein. Mit wenigen Mitteln bringen Sie ein zeitloses, elegantes Element in Ihren Garten.

Den dazu benötigten Naturstein können Sie bei uns von der TRACO-Manufactur in Bad Langensalza zu günstigen Preisen erhalten. Wir bieten 13 verschiedene Natursteine mit unterschiedlichen Farbnuancen und Oberflächen aus 12 Steinbrüchen in ganz Deutschland und garantieren eine individuelle Beratung sowie kurze Lieferzeiten. Darüber hinaus erhalten Sie bei uns ein Produkt, das von der Gewinnung bis hin zur Auslieferung aus einer Hand stammt.

Für weitere Informationen und ein kostenloses, unverbindliches Angebot erreichen Sie uns während unserer Geschäftszeiten telefonisch unter 03603 852 140 oder jederzeit über unser Kontaktformular.

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